Videoüberwachung für mehr Sicherheit

Sicherheit ist ein Gefühl. Ein sehr wichtiges Gefühl, vor allem in den eigenen Vier Wänden. Deshalb ist es auch ganz natürlich, dass immer mehr Menschen in Deutschland zu technischen Hilfsmitteln greifen, um das Gefühl der Sicherheit zu verstärken. Sicherheitstechnik ist auf dem Vormarsch, Alarmanlagen und Überwachungskameras halten in immer mehr Haushalten Einzug. Vor allem die Videoüberwachung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, schließlich schreckt diese vor allem ab, es ist also eine präventive Maßnahme.

Was ist bei der Wahl eines Videoüberwachungs-Systems wichtig

Bereits für ca. 100 Euro bekommen Sie eine einfache Überwachungskamera mit Funksender und Empfänger. Aber in dieser Preisklasse können Sie auch viel Schrott bekommen, Sie sollten sich also zumindest ein wenig auskennen. Hier ein paar technische Details, auf die Sie achten sollten:

  • Videoqualität – Gerade bei den besonders günstigen Kameras können Sie hier nicht allzu viel erwarten. Die Auflösung wird in Pixeln angegeben, 640×480 Pixel sollten hier das Minimum sein. Auch Kontrast und Helligkeit spielen eine Rolle, am besten Sie probieren die Kamera einmal aus und geben Sie bei Nichtgefallen zurück (wenn dies möglich ist, vorher abklären!)
  • Nachtsichtfunktion – Verbrechen passieren vor allem nachts, deswegen sollte Ihre Überwachungskamera natürlich über eine Nachtsichtfunktion verfügen. Diese wird mit Infrarot LEDs realisiert und besitzt eine begrenzte Reichweite. 15 Meter sind hier ein guter Wert.
  • Wetterfestigkeit – Wenn Sie ihre Überwachungskamera im Außenbereich nutzen wollen, dann muss dese natürlich wetterfest sein. Mindestens Schutzklasse IP44 ist da empfehlenswert, das bedeutet das Sie rundum vor Spritzwasser geschützt ist.
  • Signalübertragung – Es besteht entweder die Möglichkeit, dass Videosignal per Kabel zu übertragen oder per Funk. Ein Kabel muss zwar umständlich verlegt werden, liefert dann aber ein sicheres, störungsfreies Signal. Bei einer Funkübertragung müssen Sie darauf achten, dass diese Digital codiert ist, damit nicht jeder das Signal empfangen kann. Bei günstigen Funkkameras kommt es oft zu Störungen, vor allem mit Signalen von W-LAN.
  • Bedienbarkeit – Natürlich ist es von Vorteil, wenn ein Videoüberwachungssystem einfach zu bedienen ist. Eine gute Anleitung ist dafür die Vorausetzung.

Natürlich sollten Sie vor einem Kauf immer bedenken, was ihre Videoüberwachungsanlage leisten soll. Wollen Sie das Videomaterial aufnehmen und über einen gewissen Zeitraum speichern? Wie gut soll die Bildqualität sein? Brauchen Sie eine professionelle Überschreib-Funktion mit Zeitstempel? All diese Fragen gilt es im Vorfeld abzuklären. Lassen Sie sich hierbei am besten von einem Fachmann beraten.

Ist eine Überwachungskamera sinnvoll?

Vor kurzem wurde ich von einem Bekannten gefragt, welche Überwachungskamera er sich kaufen soll. Aufgrund von mehreren Einbrüchen in der Nachbarschaft war es seiner Meinung nach Zeit, eine Kamera im Haus zu installieren. Seine Vorstellung war eine IP-Kamera mit Bewegungsmelder, W-LAN, Speichermöglichkeit und man soll das Bild per Handy oder Tablet abrufen können.

Einbrecher nicht identifizierbar

Die gute Nachricht ist, dass es sehr gute und auch günstige Geräte mit diesen Vorgaben gibt. Aber ich habe ihn auch gefragt, was er mit der Überwachungskamera als alleinigen Schutz eigentlich bezwecken will. Denn selbst wenn er einen hervorragenden Mitschnitt vom Einbruch hat, ist die Aufklärungsquote dennoch äußerst gering. In der Regel ist auf der Aufnahme eine fremde Person mit Kapuzenpulli zu sehen, was dann auch nicht wirklich weiterhilft.

Funkkameras können lahmgelegt werden

Zudem haben W-LAN Kameras, die nur diese eine Funkverbindung haben, eine echte Schwachstelle: jeder halbwegs professionelle Einbrecher hat inzwischen einen sogenannten W-LAN-Jammer einstecken, mit dem er das Netz für die Überwachungsanlage lahmlegt. Diese W-LAN-Jammer kann sich jeder für ein paar Euro ohne großen Aufwand selbst bauen oder auf einschlägigen Seiten fertig kaufen. Dass die Polizei diese Geräte auch regelmäßig bei Einbrecherbanden konfisziert zeigt auch, wie verbreitet diese technischen Störsender inzwischen sind. Aus diesem Grund würde ich das System immer mit einem Netzwerkkabel und nicht per W-LAN verbinden.

Türen und Fenster einbruchsicher machen

Aber noch wichtiger ist, dass in erster Linie die Zugangsmöglichkeit in die Wohnung gut gesichert ist. So sollten erstmal bessere Schlösser, eine gute Tür- und Fenstersicherung und Rollos die man nicht so einfach hoch schieben kann, eingebaut werden. Das sind alles Maßnahmen, die den Einbrechern mehr Arbeit macht und Zeit kostet. Und die allermeisten geben sofort auf, wenn sie nicht problemlos binnen sehr kurzer Zeit einsteigen können.

Fazit

Trotzdem ist als zusätzliche Maßnahme eine Überwachungskamera immer zu empfehlen. Es bietet ein gutes Sicherheitsgefühl, da Sie per Smartphone benachrichtigt werden, wenn zuhause irgendwelche Auffälligkeiten sind. Das setzt natürlich eine gute Kamera mit Personenerkennung voraus, damit Sie nicht ständig fehlinformiert werden. Sie können auch jederzeit Ihre Wohnung per Handy oder Tablet überwachen, was auch nachts mittels Infrarot-Scheinwerfern möglich sein sollte. Ein wichtiger Punkt ist die Ereignisspeicherung. Die Videos sollen möglichst extern, also in der Cloud gespeichert werden. Dann haben Sie von überall Zugriff auf die Videos, auch wenn die Kamera gestohlen wurde, defekt oder stromlos ist.

Hier ist eine sehr empfehlenswerte Überwachungskamera, die all diese Funktionen bietet und zudem sehr preiswert ist.

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Bildquellenangabe: Amazon.de

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