Wie Sie sich mit Sicherheitstechnik vor Taschendiebstahl schützen können

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Taschendiebstahl wird in Deutschland leider immer häufiger. Über 120.000 Fälle wurden im Jahr 2011 registriert (für 2012 gibt es leider noch keine Statistik), fast 30 Millionen Euro wurden dabei erbeutet. Meist handelt es sich bei Taschendieben nicht um Einzeltäter oder Gelegenheitsverbrecher, sondern um in Banden organisierte Profis. Bei Taschendiebstahl liegt die Aufklärungsquote in Deutschland bei gerade einmal 5,4 Prozent, was wirklich unterirdisch wenig ist. Das liegt vor allem daran, dass die Betroffen oft gar nicht merken, dass Sie bestohlen wurden, so dass auch kein Täter gesehen und der Polizei beschrieben werden kann. Natürlich gibt es Orte, an denen Sie besonders gefährdet sind, von einem Taschendieb ausgeraubt zu werden: Bahnhöfe, Flughäfen, öffentliche Verkehrsmittel, Weihnachtsmärkte, Konzerte und alle anderen Veranstaltungen und Gelegenheiten bei denen viele Menschen sich auf engstem Raum aufhalten sind besonders gefährlich. Doch zum Glück gibt es moderne Sicherheitstechnik, die Sie vor den Langfingern schützen kann!

Verschiedene Arten von Taschendiebstahl

Grundsätzlich kann man drei Arten von Taschendiebstahl unterscheiden: Bei der am meisten angewandten Variante geht der Täter sehr vorsichtig vor, und versucht, dass das Opfer den Diebstahl nicht gleich bemerkt. Hierbei wird höchstens ein kleiner Rempler dafür genutzt, den Diebstahl zu begehen.

Es gibt aber auch eine offensivere Version, hierzu gehört der Handtaschendiebstahl. Im Vorbeilaufen, von einem Fahrrad oder einem Motorroller aus wird einer Frau die Handtasche weggerissen und die Flucht ergriffen.

Außerdem gibt es noch den sogenannten Trickdiebstahl, bei dem das Opfer angesprochen wird und durch ein Gespräch, einen Zaubertrick oder eine Frage abgelenkt werden soll. Auch hier wird der Diebstahl meistens nicht bemerkt.

So können Sie sich vor Taschendiebstahl schützen

Sie sollte ein Gefühl dafür entwickeln, wann Sie sich in einer Gefahrensituation befinden. Sind viele Menschen auf engstem Raum um Sie herum, dann sollten Sie immer wissen, wo sich Ihre Wertsachen befinden. Männer sollten Ihr Portemonnaie in solch einer Situation lieber in der seitlichen Hosentasche tragen als in der Gesäßtasche, Frauen sollten darauf achten, dass Ihre Handtasche geschlossen und eng am Körper ist. Handy und ähnliche Wertgegenstände halten Sie am besten mit den Händen in den Hosentaschen fest.

Sicherheitstechnik gegen Taschendiebstahl


Gegen Handtaschendiebstahl kann vor allem ein Handtaschenalarm sehr hilfreich sein. Dabei handelt es sich um ein winziges Gerät, dass meist mit zwei Karabinerhaken ausgestattet ist. Ein Haken wir am Körper festgemacht, der andere an der Handtasche. Wir die Handtasche jetzt weggerissen, löst sich ein Stift und ein lauter Alarm geht los. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit lässt der Dieb die Handtasche sofort fallen und flüchtet. Wichtig: Immer die Handtaschen Alarmanlage selbst an der Tasche festmachen, damit der Taschendieb den lauten Alarm mit klaut.

So einen Taschenalarm kann man natürlich auch für Geldbeutel benutzen, einfach ein möglichst kleines Modell kaufen und am Portemonnaie befestigen. Das andere Ende kommt am besten an eine Gürtelschlaufe.

Auch der Geldbeutel in der Handtasche kann so gesichert werden, einfach den einen Karabiner an eine der Handtaschen-Schlaufen befestigen und den Taschenalarm selbst am Geldbeutel.

Taschenalarmanlagen erreichen bis zu 100 Dezibel an Lautstärke, was jeden Taschendieb in Panik versetzen wird. Wichtig ist es, beim Kauf auf die Größe des Alarms, die Größe der Karabinerhaken, die Lautstärke des Alarms und die Verarbeitung zu achten. Vor allem sollte der kleine Metallstift, der den Alarm auslöst, nicht zu locker sitzen, damit es nicht andauernd zu Fehlalarmen kommen kann.

Bildquellenangabe: Dieter Schütz  / pixelio.de

Ein Kommentar

  1. Joachim Januar 21, 2013

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