Der elektronische Wachhund – kreativer und simpler Einbruchschutz

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Wir sind immer auf der Suche nach günstigen Methoden, wie man sein Haus vor Einbrechern schützen kann. Neben dem äußerst effektiven Licht gibt es noch ein paar andere Mittel. Etwas sehr interessantes und kreatives, auf das wir jetzt gestoßen sind ist der elektronische Wachhund.

Hunde sind ja allgemein ein recht gutes Mittel gegen Einbrecher: Sie verkomplizieren den Einbruch, machen den Versuch gefährlicher und sorgen meistens dazu, dass der Einbrecher sich ein leichteres Ziel sucht. Insofern kann man nur jedem zu einem Hund raten, egal ob groß oder klein, Hauptsache laut.

Aber nicht jeder kann oder will einen Hund halten, und zwar aus vielen Gründen: Abneigung gegen Hunde, Haustierverbot seitens des Vermieters, Allergien oder Zeitmangel. Alles gute Gründe, schade allerdings für Ihre Sicherheit. Aus diesem Grund halten wir den elektronischen Wachhund (hier bekommen Sie den elektronischen Wachhund für rund 70 € statt der UVP von 86,75 €)  für eine sehr kreative und interessante Idee.

Ein Gerät, dass über eine Fernbedienung scharfgestellt werden kann und das, wenn sich jemand dem Haus nähert, ein sehr realistisches und lautes Bellen von sich gibt. So verspricht es der Hersteller. Jetzt gilt es nur noch rauszufinden, ob das Gerät auch wirklich etwas taugt und nicht nur kreativ sondern auch sinvoll ist.

So funktioniert der elektronische Wachhund

Elektronischer Wachhund Test

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Geliefert werden der elektronische Wachhund, in wertig wirkendem weißen Plastikgehäuse, mit Netzteil und kleiner Fernbedienung fürs Schlüsselbund. Der Wachhund sollte geschickt platziert werden, am besten hinter der Haustür, Balkontür, Kellerfenster etc. Der integrierte Radarsensor erkennt Bewegungen auch durch Türen und Wände bis 35 cm, was eine sehr variable Aufstellung ermöglicht.

Der elektronische Wachhund wird über die kleine Fernbedienung scharf gestellt. Nähert sich jetzt jemand dem Haus auf eine Entfernung von 3-5 Metern (einstellbar), dann lässt der „beste Freund des Menschen“ einen ersten Beller los. Bleibt die Person in der Nähe, dann steigert sich das Bellen immer mehr, bis hin zu einem Dauer-Kläffen.

Das Bellen hört sich sehr realistisch an, es wiederholt sich nichts und man kann es nicht von einem echten Hund unterscheiden. Die Lautstärke kann angepasst werden. In Kundenrezensionen haben wir schon gelesen, das echte Hunde auf das Bellen des elektronischen Kollegen reagiert haben, ein weiteres Zeichen dafür, dass das Bellen sehr naturgetreu wirkt. Die Lautstärke erreicht dabei bis zu 105 Dezibel, was wohl jeden Einbrecher abschrecken dürfte.

Kleine Macken und viele Extras

Kleine Tücken hat das Gerät, die man bei richtiger Anwendung allerdings ausbügeln kann. Der Sensor erkennt keine Signale, wenn er hinter Wärmeschutzglas aufgestellt ist. Auch die Anwendung in Wohnwägen ist nur schwer möglich, die Aluminiumwände stören den Sensor ebenfalls. Wenn man aber bei der Auswahl des Platzes, an dem man das Gerät aufstellt ein wenig rumprobiert, dann ist ein sehr effektiver Einsatz durchaus möglich. Zusätzlich können über Funk Bewegungsmelder und Öffnungsmelder für Fenster und Türen (siehe unten) angeschlossen werden, was einen Rundum-Schutz des Hauses ermöglicht.

Weitere Funktionen des elektronischen Wachhundes: Eine zweite Fernbedienung ist einzeln erhältlich und kann zusätzlich angemeldet werden. Das ist besonders bei Mehrfamilienhaushalten sehr praktisch. Für eine Notstromversorgung können 8 AA Batterien eingesetzt werden, diese sind allerdings nicht für den Dauereinsatz geeignet. Statt dem Bellen kann auch ein Gong oder eine Sirene eingestellt werden. Die Fernbedienung verfügt über einen Panic-Knopf, über den sich die sehr laute Sirene schnell auslösen lässt.

Von Pentatech sind zusätzlich Bewegungsmelder und Öffnungsmelder erhältlich, von denen Sie bis zu 6 Stück über Funk mit dem elektronischen Wachhund EW01 verbinden können. Somit können Sie ihr Haus rundherum mit Sensoren überwachen, die allesamt das Hundegebell auslösen. Beide Meldertypen werden mit einer 9 Volt Block-Batterie betrieben, das Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten.

Hier bekommen Sie dieses passende Zubehör:
Funk-Bewegungsmelder MA80P
Funk-Öffnungsmelder MA80KM

Fazit

Der elektrische Wachhund ist durchaus ein sinnvolles Mittel um sein Haus vor Einbrechern zu schützen. Wenn man den Einsatz gut durchdenkt und den Platz, an dem man das Gerät aufstellt geschickt wählt, dann ist ein effektiver Einsatz möglich. Das Bellen ist sehr realistisch, jeder Einbrecher wird von einem Einbruchsversuch zurückschrecken. Alles in Allem ist das Gerät eine sinnvolle Anschaffung, kreativ und simpel – aber auch wirksam. Am besten kombiniert man den elektronischen Wachhund mit einem oder mehreren „Warnung vor dem Hunde“ -Schildern.
Mehr Infos über den elektronischen Wachhund im Shop

Bildquellenangabe: Amazon.de (alle Bilder)

5 Kommentare

  1. Kurze November 26, 2012
    • hallaman November 27, 2012
  2. Karsten B Januar 17, 2013
  3. Alexander Januar 21, 2013
  4. Karsten B Januar 30, 2013

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